Vortrag am Spracheninstitut der EURO Ingolstadt

A. Schweyer Blog Leave a Comment

und | 12. April 2017 |

Jedes Jahr besucht eine unserer medax Projektmanagerinnen ihre ehemalige Hochschule, um den Studenten dort einen Eindruck davon zu geben, wie das Leben nach dem Studium aussehen könnte, z.B. als medizinischer Fachübersetzer für ein Übersetzungsbüro wie das unsere. Dieses Mal wurden wir vom Spracheninstitut der EURO Ingolstadt eingeladen. Unsere vortragende Projektmanagerin war Angela Schweyer


Als die Einladung des Schulleiters und meines ehemaligen „Grammar“-Dozenten Stuart Wheeler ins Postfach flatterte, habe ich mich riesig darüber gefreut. Mittlerweile ist es ja schon ganze sechs Jahre her, dass ich damals an der EURO meinen Abschluss als „Staatlich geprüfte Übersetzerin und Dolmetscherin“ feiern und damit den Grundstein für mein heutiges Berufsleben legen konnte. Andererseits kann ich mich auch noch gut erinnern, wie wenig Ahnung ich damals vom eigentlichen Berufsleben hatte. Um den Studenten diesen Schritt ein wenig zu erleichtern, haben der Geschäftsführer von medax Martin Dunne und ich (hintere Reihe 3. und 4. von links) in meiner Funktion als Projektmanagerin die Einladung nach Ingolstadt natürlich sehr gerne angenommen!

Tipps für den reibungslosen Berufseinstieg direkt vom Fachmann

Keine Frage, die theoretische Ausbildung an den deutschen Hochschulen ist ausgezeichnet. Was die Studierenden dort jedoch nicht lernen: wie setze ich mein Wissen dann auch effektiv in der freien Wirtschaft ein? Mit unseren Besuchen wollen wir die angehenden Übersetzer und Dolmetscher darüber informieren, wie sie sich am besten auf das „Leben danach“ vorbereiten können. Wir als medizinischer Sprachendienst möchten so unser Wissen in das Schulsystem einbringen und dadurch den angehenden Kolleginnen und Kollegen den Einstieg ins Berufsleben mit ganz einfachen Tipps erleichtern.

Nach einer netten Begrüßung und kurzen Einführung durch Herrn Wheeler begann ich meinen Vortrag mit den unterschiedlichen Möglichkeiten, die man als ausgebildeter Übersetzer auf dem Arbeitsmarkt hat. Angefangen von der klassischen Übersetzertätigkeit auf selbstständiger Basis bis hin zur Festanstellung in unterschiedlichen Bereichen in Unternehmen und Agenturen: es gibt viele Optionen für uns „Sprachler“.

Welche Anforderungen stellt medax als Übersetzungsbüro und medizinischer Sprachendienst an seine Fachübersetzer oder Projektmanager?

Dabei war für einige Studenten besonders interessant zu erfahren, welche Anforderungen wir als Agentur überhaupt an freiberufliche Übersetzer stellen. Neben den erworbenen sprachlichen und fachlichen Kenntnissen gilt es natürlich auch, unterschiedlichste Software zu beherrschen und sich spezifisches Wissen auf einem Fachgebiet nach und nach anzueignen.

Hauptaugenmerk der Präsentation lag darauf, den Studenten den Beruf des Projektmanagers in einer Übersetzungsagentur näherzubringen. Dabei erklärte ich den Ablauf eines Übersetzungsprojektes von der Angebotserstellung über die Auswahl geeigneter Übersetzer und Redigierender bis hin zur Lieferung und schließlich Rechnungsstellung.

Praxis ist immer ein Plus: jetzt einmal bei medax in die Arbeit eines Projektmanagers hineinschnuppern

Nebenbei haben wir natürlich auch ein wenig Eigenwerbung betrieben, schließlich suchen wir aktuell wieder nach einem Praktikanten zur Unterstützung unseres Projektmanagementteams. Für willkommene Abwechslung sorgte auch unser medax-Erklärvideo, das bei allen sichtlich gut ankam! Die hohe Zuhörerzahl und deren unermüdliche Fragen spiegelten das große Interesse der Studenten an diesem Berufsfeld wider. Besonders gefreut hat es mich auch, den ein oder anderen ehemaligen Dozenten unter den Zuhörern entdecken zu können.


Abschließend bleibt uns noch, ein herzliches Dankeschön an Herrn Wheeler für die Organisation des Nachmittags auszusprechen und dem diesjährigen Abschlussjahrgang der EURO Ingolstadt viel Erfolg bei den anstehenden Prüfungen zu wünschen. Wir von medax drücken jedenfalls die Daumen!

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