Ode an Paraguay

K. Konrad Blog Leave a Comment

| 11. Februar 2016 |

Heute stellt Ihnen unsere frühere Praktikantin Johanna Neubert ein weit entferntes Land vor, das vielen von uns noch unbekannt ist und das doch so viel Entdeckenswertes birgt: Paraguay. Vielleicht eine Option für Ihre aktuelle Urlaubsplanung?

 

Kennen Sie Paraguay? Ich kann Ihnen dieses Land im Zentrum Südamerikas mit seinen herzlichen Menschen, abwechslungsreichen Landschaften und seinem sehr guten Essen nur ans Herz legen. Als sprachbegeisterter Mensch zog es mich nach dem Abitur dorthin. Natürlich in erster Linie, um mein Spanisch zu vertiefen. Doch sprachlich hat dieses Land auch einiges Neues zu bieten.

 

medax Paraguay

Rohayhú Paraguay oder: Ich liebe Paraguay!

Das war Guaraní, die Sprache der Ureinwohner, die außer in Paraguay noch in Teilen Argentiniens, Brasiliens und Boliviens gesprochen wird. Es ist neben dem Spanischen die zweite offizielle Amtssprache. Guaraní zu hören ist – zumindest für eine Europäerin – eine durch und durch exotische Erfahrung mit komisch anmutenden, neuartigen Lauten. Und doch haben es ein paar Wörter in den deutschen Wortschatz geschafft. Kommen Ihnen vielleicht Tapir, Ananas oder Maracuja schon deutlich bekannter vor?

Oder lieber Jopará?

Was mich während meines Aufenthalts in Paraguay dann alltäglich begleitete, war eine Mischung aus den beiden Sprachen – das Jopará oder auch Yopará. (Dieses aus dem Guaraní stammende Wort bedeutet tatsächlich auch „Mischung“). So wird der schulspanisch vollkommen korrekte Satz „Tengo mucha hambre!“ in Paraguay zu „Nde, tengo una vare’a jefe!“. Klingt schon ganz anders, oder?

Nach dem Studium zurück in Deutschland

Mittlerweile ist einige Zeit vergangen und auch die sechs Monate Praktikum bei medax liegen nun schon eine Weile zurück. Doch ich erinnere mich gerne, denn hier durfte ich im wahrsten Sinne alles machen (nur nicht Kaffee kochen!) – vom Übersetzungsmanagement bis hin zur Website-Pflege, vom Konvertieren und Formatieren bis hin zur Arbeit mit gängigen Übersetzungsprogrammen. Der Schritt von der Uni in den Beruf ist jetzt auch für mich geschafft und das mit sympathischen Chefs und Kollegen an der Seite.

Dafür ein großes Dankeschön an alle – schön war’s!

 

Liebe Johanna, auch an Dich nochmal ein riesiges Dankeschön für Deinen tatkräftigen Einsatz als Praktikantin bei uns. Wie schön, dass Du in Olching gleich eine Stelle gefunden hast und so ganz in unserer Nähe geblieben bist. Auf bald!

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